Ihre
Gesundheit

Image by Giorgio Trovato

Nicht Sitzen, 
sondern Hocken

Mediziner bestätigen: Der tägliche Stuhlgang sollte in der Hocke verrichtet werden. Stuul wurde optimiert, um eine medizinisch ideale und gleichzeitig angenehmene Hockposition zu ermöglichen.

Die Hockhaltung ist die natürliche Art der Darmentleerung.

Es gibt sicher Themen über die spricht man lieber als über den Stuhlgang. Allerdings ist die Darmentleerung ein viel zu wichtiges Thema, um es zu tabuisieren, denn schließlich beginnt die Gesundheit ja bekanntermaßen im Darm.

Gerade der Stuhlgang ist ein Vorgang, der uns alle angeht. In unserem Kulturkreis sind es die Menschen gewohnt, ihr tägliches Geschäft sitzend in einer aufrechten 90° Haltung zu verrichten. 

Dabei ist diese Sitzhaltung von der Evolution für unseren Körper überhaupt nicht vorgesehen und erschwert den Stuhlgang enorm.

 

Ein Toilettenhocker vor dem Klo verschafft da Erleichterung, indem er dabei hilft, eine natürliche Hockhaltung einzunehmen. Eine regelmäßige Verwendung wirkt sich so mittelfristig positiv auf die allgemeine Darmgesundheit aus.

Medizinischer 
Hintergrund 

Für die Darmgesundheit in der westlichen Welt wäre es besser, wenn die Sitztoilette nie erfunden worden wäre. Denn nur in der Hockstellung kann der Puborectalis-Muskel komplett locker gelassen werden. Und tatsächlich: In ländlichen Gegenden Asiens und Afrikas, wo auch heute Hocktoiletten vorherrschen, sind Hämorrhoiden keine Volkskrankheit.

Doch keine Sorge, dies ist kein Plädoyer die bequeme Sitztoilette aufzugeben. Es reicht schon die Füße während des Stuhlgangs anzuheben. Dies kann man ganz einfach machen, indem man die Füße beispielsweise auf einen Stapel Bücher oder einen eigens dafür entwickelten Toilettenhocker stellt. Sobald Ober- unter Unterschenkel einen spitzen Winkel von etwa 35 Grad beschreiben, lässt sich der Muskel lockern, der Knick im Enddarm verschwindet und der Stuhl kann den Körper ohne weitere Anstrengung wie durch ein Fallrohr verlassen.

Sitzen.png

Sitzen: Buchstäblich wie ein Knick im Gartenschlauch schließt der Musculus puborectalis im Sitzen und Stehen den Enddarm, um den Schließmuskel zu entlasten.

Hocken.png

Hocken: Die Hocke ist schon seit Urzeiten unsere natürliche Kloposition - in dieser wird der oben erwähnte Enddarm-Knickver-schluß gestreckt und die Darmentleerung wesentlich erleichtert. 

Wissenschaftlich
bestätigt

Der positive medizinische Effekt von Toilettenhockern wurde nicht nur von der Sachbuch-Autorin und Ärztin Giulia Enders in ihrem Sachbuch "Darm mit Charme" sehr bildlich beschrieben, sondern auch durch eine Studie aus den USA wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Studie zeigte einen positiven Einfluss auf die Dauer des Stuhlgangs, die Belastung und die vollständige Entleerung des Darms.

 

Die Wissenschaftler kamen daher zu dem Schluss, dass ein solches Möbelstück eine nicht-medikamentöse Option für Menschen darstellt, die unter einer unzureichenden Darmentleerung oder einer erhöhten Darmbelastung leiden.

 

Wer Probleme bei der Darmentleerung hat, sollte dies natürlich immer zuerst ärztlich abklären lassen, damit sich dahinter keine behandlungsbedürftige Krankheit wie z.B. Diabetes verbirgt.

Wenn dies aber ausgeschlossen werden kann, wenn die Ernährung und das Maß an Bewegung stimmen, dann ist es sinnvoll, die Vorteile der Hockstellung beim Stuhlgang zu nutzen, um den darm langfristig zu entlasten..

 

Im Prinzip können alle Toilettenhocker Sie hierbei unterstützen. Doch für Ästheten gibt es derzeit nur eine Lösung. Und die heißt stuul.

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